DSGVO-Bußgelder

Auf dieser Seite werden wir für Sie kontinuierlich interessante DSGVO-Bußgelder, Datenschutzverstöße und Hacks sammeln.

Eine schöne Visualisierung der weltweit größten Datenschutzverstöße und Hacks finden Sie übrigens hier: https://informationisbeautiful.net/visualizations/worlds-biggest-data-breaches-hacks/

Nach welcher Formel die Bußgelder in Deutschland berechnet werden erfahren Sie in unserem Blog-Artikel DSGVO – So werden ab jetzt Bußgelder in Deutschland berechnet.

Und hier nun eine Übersicht ausgewählter DSGVO-Bußgelder in Deutschland:

Aufsichtsbehörde inkl. Link-Quelle Bußgeldhöhe Unternehmen Hauptgrund für das Bußgeld
LfDI Baden-Württemberg 80.000 EUR Finanzdienstleister unsachgemäße Entsorgung (Dokumente im Altpapier)
LfDI Baden-Württemberg 1.400 EUR Privatperson unbefugte Nutzung dienstlicher Zugriffsrechte auf Datensätze
LfDI Baden-Württemberg 100.000 EUR Lebensmittelhandwerk ungesichertes Bewerberportal, Vollzugriff durch Dritte über Suchmaschine möglich
LfDI Baden-Württemberg 80.000 EUR unbekannt versehentlicher Personenbezug zu sensiblen Gesundheitsdaten in digitaler Publikation
LfDI Baden-Württemberg 1.500 EUR Versicherungsmakler zweckwidrige Verwendung von Kundendaten
LfDI Baden-Württemberg 20.000 EUR soziales Netzwerk mangelhafte TOM (Nutzer und Passwort im Klartext gespeichert)
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit 195.407 EUR Lieferdienst fehlendes Löschkonzept, unerwünschte Werbe-E-Mails, strukturelle Defizite
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit 80.000 EUR Bank „schwarze Liste“ über ehemalige Kunden geführt (Geldwäscheprävention)
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit 14,5 Mio EUR Immobiliengesellschaft fehlende Datenlöschungen
Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit 20.000 EUR Verkehrsverbund ungesichertes Kundenportal, Vollzugriff durch Dritte möglich, Nichteinhaltung der 72h-Meldefrist
Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit 51.000 EUR soziales Netzwerk unterlassene Benennung eines Datenschutzbeauftragten
Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit 500 EUR Arzt Verarbeitung eines Patientennamens im Cloud-Kalender (altes Recht)
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz 105.000 EUR Krankenhaus strukturelle Defizite im Patientenmanagement durch Verwechslung offenbart
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit 10.000 EUR kleines Telekommunikationsunternehmen unterlassene Benennung eines Datenschutzbeauftragten
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit 9,55 Mio EUR großes Telekommunikationsunternehmen mangelhafte TOM (Zugriffsberechtigung auf Kundendaten am Telefon)
LfD Niedersachsen 2.250 EUR unbekannt Nichterteilung von Auskünften gegenüber Behörde
Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland 2.629 EUR Privatperson wiederholt offene E-Mail-Verteiler
Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland 450 EUR unbekannt mangelnde Zusammenarbeit mit Behörde
LDA Brandenburg 50.000 EUR unbekannt Seite 29 Punkt 8.2: Unternehmen setzt Dienstleister für Auskunftserteilung nach Art. 15 ein jedoch ohne AV (= Verstoß gegen Art. 28 DSGVO) und in englischer Sprache (= Verstoß gegen Art. 12 DSGVO „Verständlichkeit“).

Falls Sie gerade überlegen, die Unterstützung eines externen Datenschutzbeauftragten in Anspruch zu nehmen, rufen Sie uns einfach unverbindlich an: 030-367 27 75-0.

Gern können Sie auch unser Formular am Ende dieser Seite für eine Anfrage nutzen: https://mb-datenschutz.de/leistungen/ext-dsb/